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Jubiläumsveranstaltung

 

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/wiesbaden-extra/9562245.htm


 
JUBILÄUMSVERANSTALTUNG des Zentrums für Rhinologie und Allergologie
„10 Jahre allergologische Forschung, Diagnostik und Therapie in Wiesbaden“

am 23.10.2010 im Museum Wiesbaden (Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden)
 

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Seit zehn Jahren forscht in Wiesbaden das Team des „Allergiezentrums“ unter Leitung von Professor Ludger Klimek rund um die stetig zunehmenden Krankheitsbilder im Bereich der Haut- und Atemwegsallergien. Sie werden als „Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet: Mittlerweile leiden rund 40 Prozent der Bevölkerung unter Allergien. Viele Kinder werden bereits mit Neurodermitis geboren. Es gibt jedoch Hoffnung in der Behandlung dieser so häufigen Beschwerden: Neue Arzneimittel, neue verbesserte Methoden zur Desensibilisierung, die so genannte „Immuntherapie“ und neue Operationstechniken schaffen Möglichkeiten, den Erkrankten Erleichterung oder Heilung zu bringen.

Teilnahme an Studien

Durch aufwendige Grundlagenforschung, die das Wiesbadener Allergiezentrum als angegliederte Institution der Hals-Nasen- Ohren-Universitätsklinik Mannheim/Heidelberg erbringt, konnten in den letzten Jahren viele Fortschritte erzielt werden. Die Bewohner der Landeshauptstadt profitieren ebenfalls davon, dass dieses hochkarätige Forschungs- und Behandlungszentrum hier ansässig ist: „Sie können bei uns oft an Studien teilnehmen und somit Zugang zu den neuesten Behandlungsmethoden erhalten“, so Klimek.

Das Zentrum feierte sein zehnjähriges Bestehen am Wochenende im Wiesbadener Landesmuseum mit einem Fachsymposium unter Schirmherrschaft von Ministerin Kristina Schröder und Oberbürgermeister Helmut Müller. In zahlreichen Fachvorträgen wurde auf die neuesten Erkenntnisse in der Rhinologie und Allergologie eingegangen. Die Wiesbadener Mediziner organisieren regelmäßig Fachkongresse: So ist die jährlich stattfindende Veranstaltung „Allergologie im Kloster Eberbach“ eine viel beachtete Fortbildung, die von über 1000 internationalen Spezialisten besucht wird. Und auch der „Deutsche Allergiekongress“, die größte Veranstaltung in diesem Fachgebiet, wird 2011 erstmals auf Initiative der Wiesbadener Ärzte in der Landeshauptstadt stattfinden.

Bei der Vergabe des Kongresses nach Wiesbaden spielte auch eine Rolle, dass Priv.-Doz. Oliver Pfaar, Mitarbeiter des Zentrums, in diesem Jahr mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie ausgezeichnet wurde. Seine Studie hatte gezeigt, dass sich die Wirksamkeit einer „Allergie-Impfung“ durch bestimmte Substanzen verstärken lässt und somit die Behandlung erheblich verbessert werden kann. Dies bedeute einen bahnbrechenden Durchbruch in der Allergietherapie. Beim Jubiläums-Symposium ging es unter anderem um die immunologischen Grundlagen allergischer Erkrankungen. Hierzu wird am Wiesbadener Zentrum intensiv geforscht, neue Methoden in der Immuntherapie werden erprobt.
Ein weiteres Thema war die Acetylsalicylsäure-Intoleranz, nach neuer Erkenntnis Ursache vieler allergischer Symptome und interdisziplinäre Herausforderung für die Medizin. Und auch die Leistungsfähigkeit allergologischer Fachpraxen im Spannungsfeld zunehmender Erkrankungshäufigkeit und steigender Gesundheitskosten wurde an diesem Tag diskutiert.

 

 

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