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Wespen-Alarm: Tödliche Gefahr für Allergiker!

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Wespen-Alarm: To?dliche Gefahr fu?r Allergiker!



Wiesbaden, 13. August 2010

Zur Zeit fliegen sie wieder: Millionen von kleinen Qua?lgeistern. Vor allem Wespen umschwirren Gartentische, Obststa?nde, Getra?nkedosen etc. Sie sind in Ba?ckereiauslagen ebenso zuhause wie auf der Gartenparty. „Was fu?r uns alle la?stig ist, ist fu?r einige Mitbu?rger sogar eine evtl. to?dliche Gefahr“, wie Herr Professor Ludger Klimek vom Zentrum fu?r Allergologie in Wiesbaden berichtet: Jedes Jahr erleiden in Deutschland viele hundert Patienten eine schwere allergische Reaktion und viel zu viele Patienten versterben immer noch an den Folgen von Insektenstichen. Der allergische Schock muss nach Professor Klimek unbedingt als Notfall behandelt werden.

Prinzipiell ko?nnen alle Arten von Insektengiften Allergien hervorrufen. Wespen, Bienen und Hornissen fu?hren aber am ha?ufigsten zu schwerwiegenden allergischen Reaktionen.



Wie kann ich vorbeugen?

Sinnvoll sind alle Maßnahmen, die den Kontakt zum entsprechenden Insekt, bzw. dessen Reizung zum Stich vermeiden. So haben Untersuchungen ergeben, dass Wespenstiche ha?ufig an Abfallbeha?ltern im Freien auftraten, oder u?berall dort, wo im Freien Su?ßspeisen oder Fleisch und Wurstwaren verzehrt wurden. Flaschen / Gla?ser / Getra?nkedosen sollten im Freien unbedingt abgedeckt und vor dem Trinken kontrolliert werden. Auch die Kleidung kann hierzu beitragen: Bunte, knallige Farben werden von den Insekten mit einer blu?henden Sommerblume verwechselt und ziehen sie magisch an!

Wespen und viele andere Insekten sind auch fu?r wohlriechende Verlockungen sehr empfa?nglich und „fliegen“ auf bestimmte Parfums, Deodorantien oder Rasierwa?sser.

Achtung auch beim Barfuß-gehen auf Wiesen oder Rasen: Wespen suchen hier oft Nahrung und bauen Ihre Nester z.T. in die Erde. Hier sind sie dann besonders aggressiv und stechen schnell zu.

Wichtig fu?r Betroffene ist, dass Insekten-abweisende Sprays niemals eine vollsta?ndige Schutzwirkung bieten ko?nnen. Weitere Informationen erha?lt man unter www.allergiezentrum.org oder zur Notfallbehandlung auf www.anaphylaxie-hilfe.de.

Was hilft bei Insektenstichallergie?

Ist bereits einmal eine sta?rkere Reaktion auf einen Insektenstich erfolgt, sollte unbedingt eine Abkla?rung durch einen Allergologen erfolgen, da nach einer derart durchgemachten „Sensibilisierung“ das Risiko eines allergischen Schocks besonders groß ist.

Betroffene Insektengiftallergiker erhalten dann Notfallmedikamente und einen Notfallausweis. Beides sollten sie wa?hrend der Zeit des Bienen- und Wespenfluges (April - November) stets bei sich tragen.

Wichtig ist, dass Wespen gerade jetzt im Spa?tsommer besonders zahlreich und aggressiv sind, daher ist nun erho?hte Vorsicht geboten.


Die wichtigste Schutzmassnahme auf Dauer ist jedoch eine Hyposensibilisierungsbehandlung, da diese als einzige Behandlung langfristig einen sicheren Schutz vor schweren und lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen nach Insektenstichen gewa?hrleistet.

Als neuartiges Verfahren bietet sich die sog. Cluster-Immuntherapie an, oder auch die bewa?hrte Rush-Immuntherapie. Bei diesen wird bereits innerhalb weniger Behandlungstage die Ho?chstdosis erreicht. Fu?r den Patienten hat dies mehrere Vorteile: die Behandlung ist nur mit einem geringen Zeitaufwand verbunden und erreicht sehr fru?h eine Schutzwirkung gegen Stiche. Professor Klimek: „Mit den modernen Therapiemo?glichkeiten ko?nnen wir heute mehr als 98 % aller Insektengiftallergiker die schwerwiegenden Reaktionen ersparen“.


Informationsmaterialien fu?r A?rzte und Patienten

Unterstu?tzung bei der Aufkla?rung der Patienten zum Schutz vor lebensgefa?hrlichen allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) bietet der Patienten-Leitfaden „Anaphylaxie – Fu?r den Notfall vorsorgen“ des Expertenforums Anaphylaxie. Informationen fu?r A?rzte gibt die Fachbroschu?re „Anaphylaxie – Status Quo der Versorgung von Patienten“. Diese Materialien ko?nnen per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.


U?ber das Zentrum fu?r Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden:

Allergien und Atemwegserkrankungen sind die Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts. Nahezu 40 % der deutschen Bevo?lkerung leidet an einer allergischen Erkrankung. Die Zahl der Allergiker nimmt leider weiterhin zu und mir ihr auch der Schweregrad der Erkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dringend intensive Anstrengungen hinsichtlich einer verbesserten Versorgung der Bevo?lkerung und einer besseren Forschung auf diesem Gebiet angeraten.

Das Allergie-Zentrum in Wiesbaden geho?rt zu den fu?hrenden deutschen Einrichtungen im Bereich der Erforschung und Behandlung von Allergien. Es geho?rt wissenschaftlich zur Universita?t Mannheim/Heidelberg. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Behandlung von schwerwiegenden Allergien auf Nahrungsmittel und Insektengift.

Hier werden modernste Verfahren zur Erkennung der Ursachen eingesetzt, die vielen Patienten langja?hrige Leidenswege ersparen sollen.

Ihr Team vom Allergiezentrum Wiesbaden
www.allergiezentrum.org




Ihre Ansprechpartnerin:

Fu?r Medien:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Kim Carolin Czuma

Presse- und O?ffentlichkeitsarbeit
Zentrum fu?r Rhinologie und Allergologie
An den Quellen 10, D-65183 Wiesbaden
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T :    +49 (0)6 11 / 94 57 93 - 91
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