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Heuschnupfen: Therapie jetzt auch während der Pollensaison möglich

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Heuschnupfen: Therapie jetzt auch während der Pollensaison möglich 
Neue Intrasaisonale Immuntherapie nicht auf Herbst und Winter beschränkt


Wiesbaden, 27. März 2012. Endlich Frühling: Die Temperaturen steigen und die Blüten sprießen. Für viele Deutsche beginnt mit dem Sommerhalbjahr allerdings auch eine Leidenszeit: etwa jeder Vierte ist Pollenallergiker und leidet unter Niesreiz, verstopfter Nase, Augenjucken oder gar Atemnot. Dank einer neuen Therapie, der so genannten Intrasaisonalen Immuntherapie, können sich die Betroffenen jetzt auch schon während der Pollensaison behandeln lassen – und so das mögliche Entstehen von Asthma frühzeitig verhindern. Bisher war die Immuntherapie (Hyposensibilisierung) von Heuschnupfen auf die pollenfreie Zeit im Herbst und Winter beschränkt.


„Wie bei der klassischen Hyposensibilisierungsbehandlung werden bei der Intrasaisonalen Immuntherapie ansteigende Dosen des Allergens verabreicht, auf das der Patient allergisch reagiert“, erklärt Professor Ludger Klimek, Leiter des Allergiezentrums in Wiesbaden. Neu ist hierbei, dass durch eine höhere Aufreinigung und somit bessere Verträglichkeit der Therapielösungen die Behandlung auch bei bereits vorhandenem Pollenflug durchgeführt werden kann. Die neue Intrasaisonale Immuntherapie ist im Rahmen eines aktuell anlaufenden Therapieprogramms evtl. sogar kostenfrei für betroffene Patienten möglich – bislang jedoch nur in spezialisierten Zentren. Weitere Informationen unter www.allergiezentrum.org.


Heuschnupfen erst nehmen – Therapie verhindert Asthma – Heilung möglich

Pollenallergiker sollten frühzeitig einen auf die Behandlung von Allergien spezialisierten Facharzt aufsuchen, rät Ludger Klimek. „Jede allergische Reaktion stellt eine Entzündung dar, welche die Schleimhäute schädigen kann.“ Heuschnupfen sollte daher auf jeden Fall rechtzeitig behandelt werden. Eine effektive Immuntherapie bekämpft nicht nur die Heuschnupfen-Symptome. Sie verbessert auch die allgemeine Leistungsfähigkeit und den nächtlichen Schlaf der Betroffenen. Und sie verhindert den Etagenwechsel der Allergie: das Übergreifen auf die unteren Atemwege und das Entstehen von allergischem Asthma mit pfeifender Atmung, Luftnot und Husten. Moderne Behandlungsformen wie die Intrasaisonale Immuntherapie können nicht nur die Allergiebeschwerden wirksam lindern: „Die Hyposensibilisierung ist die einzige ursächliche Behandlung gegen Allergien. Sie kann zu einer langjährigen Besserung, im besten Fall sogar zu einer Heilung der Pollenallergie führen", so der Allergologe. 


Viele Neupatienten in diesem Jahr – Hasel, Erle und Birke blühen schon

„Nach einem milden Winter leiden sehr viele Patienten unter einer besonders schweren Allergie auf Birkenpollen", erklärt Ludger Klimek. Das zeigten die langjährigen Erfahrungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA). „Wir müssen daher in diesem Frühling mit vielen Heuschnupfenpatienten rechnen, die mit einem neu aufgetretenen Asthma oder anderen schweren Beschwerden in die Sprechstunde kommen." Die typischen Heuschnupfensymptome gleichen dem Allergologen zufolge den Beschwerden eines Erkältungsschnupfens: eine geschwollene Nasenschleimhaut, gesteigerte Sekretproduktion, Niesen und Juckreiz.“ 


Laut der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) setzt der Pollenflug der frühblühenden Bäume Hasel, Erle, Birke derzeit mit Macht ein. In den kommenden Wochen folgen dann Pappel, Weide, Esche, Hainbuche, Buche, Eiche und Kiefer. Gräser, Spitzwegerich und Roggen beginnen dem PID-Pollenflugkalender zufolge im Mai mit der Hauptblüte.

www.allergiezentrum.org

www.aeda.de

Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:

Zentrum für Rhinologie Allergologie
Prof. Dr. med. Ludger Klimek
An den Quellen 10
D-65183 Wiesbaden
Tel.: +49-611-308 6080 
Fax: +49-611-308 608-255
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.allergiezentrum.org

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